Kunstbäume lassen sich auf drei Arten einteilen: nach der nachgebildeten Baumart (Olive, Ficus, Palme, Blütenbaum, Bonsai), nach dem Material von Stamm und Blättern (Kunststoff, Textil, Polymer, echtes Holz) und nach dem Einsatzort (Wohnraum, Gewerbe, Event, außen). Die Baumart bestimmt die Optik. Das Material entscheidet über Haltbarkeit, Anmutung und Brandschutz. Der Einsatzort legt fest, welche Nachweise nötig sind. Dieser Überblick ordnet alle drei Ebenen und zeigt, welche Kombination für welchen Raum passt.
Kurz gesagt
- Baumart: Am häufigsten nachgebildet werden Olivenbaum, Ficus, Palmen, Bambus, Zitrusbäume, Eukalyptus, Blütenbäume und Bonsai.
- Material: Der größte Qualitätsunterschied liegt im Stamm. Kunststoffstämme wirken gleichförmig, echte stabilisierte Holzstämme wirken natürlich und sind Unikate.
- Einsatzort: Innenbäume sind nicht automatisch für draußen geeignet. Outdoor-Modelle brauchen UV- und Witterungsbeständigkeit.
- Gewerbe: In Hotels, Kliniken, auf Messen und bei Events zählt der Brandschutznachweis, oft schwer entflammbar nach DIN 4102-1 B1 oder EN 13501-1.
- Gesundheit: Kunstbäume geben keine Pollen ab und brauchen keine Erde. Emissionsarme Materialien sind trotzdem Pflicht.
Inhaltsverzeichnis
- Kunstbäume nach Baumart
- Kunstbäume nach Material
- Innen, außen, Event: drei Einsatzarten
- Welche Art für welchen Raum
- Brandschutz bei Kunstbäumen im Gewerbe
- Gesundheit: Pollen, Erde, Ausdünstungen
- Den passenden Kunstbaum auswählen: sechs Schritte
- Unsere Sicht: Der Stamm entscheidet
- Kaufen oder mieten bei Najama
- Häufige Fragen zu Kunstbaum-Arten
- Quellen
Kunstbäume nach Baumart
Die Baumart ist meist die erste Entscheidung. Sie bestimmt Silhouette, Farbe und Stil des Raums. Die folgenden Arten decken den größten Teil des Angebots ab.
Olivenbaum
Der künstliche Olivenbaum ist der Klassiker für mediterrane und moderne Räume. Schmale, graugrüne Blätter, ein knorriger Stamm, eine lockere Krone. Passt in Lobbys, Restaurants und Wohnräume mit hellen Farben. Qualitätsmerkmal: ein Stamm mit echter Rindenstruktur statt glatter Kunststoffoberfläche.
Ficus (Birkenfeige, Gummibaum)
Der Ficus ist die Standardwahl für Büros und Empfangsbereiche. Dichte Belaubung, klassische Baumform, neutrale Wirkung. Der künstliche Ficus hat einen praktischen Vorteil: Die echte Birkenfeige gilt als Auslöser von Zimmerpflanzen-Allergien, wie das österreichische Gesundheitsportal zu Allergien gegen Zimmerpflanzen beschreibt. Die Kunstvariante bietet die Optik ohne dieses Risiko.
Palmen
Kentia-, Areca- oder Fächerpalmen bringen Höhe und eine tropische Note. Geeignet für hohe Räume, Wellnessbereiche, Hotelbars und Pools in Innenräumen. Palmen brauchen Platz in der Breite, die Wedel ragen weit aus.
Bambus
Kunstbambus wirkt schlank und vertikal. Er eignet sich als Raumteiler, für schmale Nischen und für Flure. Wenig Grundfläche, viel Höhe.
Zitrus- und Orangenbäume
Zitronen- und Orangenbäume mit Früchten setzen Farbakzente. Typisch für Terrassen-Optik, Cafés und mediterrane Restaurantkonzepte.
Eukalyptus
Runde, graugrüne Blätter, luftige Wirkung. Passt zu skandinavischem und reduziertem Design.
Blütenbäume
Kirschblüte, Azalee und andere blühende Bäume sind die dekorativste Kategorie. Sie werden für Hochzeiten, Galas, Schaufenster und repräsentative Eingänge eingesetzt. Bei echten Pflanzen ist die Blüte auf wenige Wochen begrenzt. Ein künstlicher Blütenbaum blüht dauerhaft. Ideen für den Einsatz bei Feiern zeigt der Beitrag zu Blütenbäumen für Hochzeiten.
Bonsai
Der Bonsai ist die kompakte Form des Kunstbaums. Geeignet für Empfangstresen, Schreibtische, Sideboards, Regale und Boutiquen. Er wirkt als Einzelobjekt und braucht wenig Fläche. Auch als Geschenk zu Einweihung oder Ruhestand verbreitet.
Heimische Laub- und Nadelbäume
In Deutschland prägen vier Arten den Wald: Fichte mit 25,4 %, Kiefer mit 22,3 %, Buche mit 15,4 % und Eiche mit 10,4 % Waldanteil, laut Bundesamt für Kartographie und Geodäsie. Als Kunstbaum für Innenräume spielen diese Arten eine Nebenrolle. Ausnahme ist die Nadelbaum-Optik als künstlicher Weihnachtsbaum. Für ganzjährige Gestaltung werden meist Olive, Ficus und Blütenbäume gewählt.
Übersicht: Baumart und Einsatz
| Baumart | Wirkung | Typischer Einsatz | Platzbedarf |
|---|---|---|---|
| Olivenbaum | mediterran, hell | Lobby, Restaurant, Wohnraum | mittel |
| Ficus | klassisch, dicht | Büro, Empfang, Praxis | mittel |
| Palme | tropisch, hoch | Hotelbar, Spa, hohe Räume | groß |
| Bambus | schlank, vertikal | Raumteiler, Flur, Nische | gering |
| Zitrusbaum | farbig, frisch | Café, Terrasse, Restaurant | mittel |
| Eukalyptus | leicht, reduziert | Showroom, Wohnraum | mittel |
| Blütenbaum | festlich, repräsentativ | Hochzeit, Gala, Eingang, Schaufenster | mittel bis groß |
| Bonsai | kompakt, ruhig | Tresen, Schreibtisch, Boutique | gering |
Kunstbäume nach Material
Zwei Kunstbäume derselben Art können sich stark unterscheiden. Der Grund ist das Material. Zu prüfen sind zwei Bauteile getrennt: Stamm und Laub.
Der Stamm
Kunststoffstamm: Ein Rohr oder Formteil aus Kunststoff, oft mit aufgedruckter oder geprägter Rinde. Günstig, leicht, gleichförmig. Aus der Nähe als künstlich erkennbar. Jedes Exemplar sieht gleich aus.
Kunststoffstamm mit Naturummantelung: Ein Kern aus Kunststoff oder Metall, überzogen mit Rinde oder Holzfasern. Wirkt natürlicher, die Form bleibt jedoch standardisiert.
Echter Holzstamm: Ein natürlicher Stamm mit echten Astgabelungen, getrocknet und stabilisiert. Jeder Stamm ist ein Unikat. Die Wuchsform ist unregelmäßig wie in der Natur. Diese Variante wirkt auch aus geringer Entfernung echt. Sie ist schwerer und steht stabiler.

Blätter und Blüten
Textil (Polyester, Seidenimitat): Weich, leicht, farbintensiv. Bei Gegenlicht teils durchscheinend. Nimmt Staub auf und lässt sich weniger leicht abwischen.

Kunststoff (PE, PVC): Robust, abwischbar, oft mit leichtem Glanz. Die Optik hängt stark von der Verarbeitung ab.
Polymer mit Real-Touch-Oberfläche: Fühlt sich weich und natürlich an, Farbverläufe und Adern sind fein ausgearbeitet. Gilt als hochwertige Variante für Nahbereiche.
Latex: Sehr natürliche Haptik, vor allem bei Blüten. Für Menschen mit Latexallergie ungeeignet.
Übersicht: Materialarten
| Bauteil | Material | Optik aus der Nähe | Pflege | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Stamm | Kunststoff | erkennbar künstlich | abwischen | gleichförmig |
| Stamm | Kern mit Naturummantelung | natürlicher | abwischen | Form standardisiert |
| Stamm | echtes, stabilisiertes Holz | natürlich, Unikat | abstauben | schwerer, stabiler |
| Laub | Polyester/Textil | gut | Staubwedel, Druckluft | Brandschutz prüfen |
| Laub | PE/PVC | mittel bis gut | feucht abwischen | Emissionen prüfen |
| Laub | Polymer Real-Touch | sehr gut | feucht abwischen | hochwertig |
| Laub | Latex | sehr gut | vorsichtig reinigen | Latexallergie |
Innen, außen, Event: drei Einsatzarten
Indoor-Kunstbäume sind für moderate Temperaturen, wenig direkte Sonne und trockene Luft gebaut. Die meisten hochwertigen Modelle gehören in diese Gruppe.
Outdoor-Kunstbäume brauchen UV-stabile Farben, wasserfeste Materialien, flexible Äste gegen Wind und eine sichere Verankerung. Ein Innenbaum im Außenbereich bleicht aus und altert schneller.
Event-Kunstbäume müssen transportabel sein, schnell aufgebaut werden und bei Bedarf brandschutztechnisch freigegeben sein. Für Events ist Miete oft wirtschaftlicher als Kauf. Planungshinweise für die kalte Jahreszeit enthält der Beitrag zur Winterhochzeit mit Kunstbäumen.
Welche Art für welchen Raum
Hotels und Lobbys
In Lobbys wirken große Einzelbäume oder Paare links und rechts vom Eingang. Geeignet: Olivenbaum, Blütenbaum, Palme. Die Bäume stehen hier im Nahbereich der Gäste, daher zählt ein echter Stamm. Kunstbäume sind ein Baustein unter mehreren. Weitere Annehmlichkeiten in Hotellobbys betreffen Service und Aufenthaltsqualität. Für ein stimmiges Gesamtbild sollten Baum, Licht und Wandkunst für Hotels gemeinsam geplant werden, auch mit Blick auf Brandschutzklassen.
Restaurants und Bars
In Restaurants zählen Hygiene und geringer Platzbedarf. Geeignet: Olivenbaum, Zitrusbaum, Bambus als Raumteiler. Keine Erde, keine herabfallenden Blätter, keine Trauermücken. Abwischbare Oberflächen erleichtern die Reinigung.

Arztpraxen, Kliniken und Pflegeeinrichtungen
In medizinischen Einrichtungen steht Hygiene an erster Stelle. Blumenerde kann Schimmelpilze enthalten. Kunstbäume ohne Erde vermeiden dieses Problem. Geeignet: Ficus, Olivenbaum, Bonsai am Empfang. Welche Deko in welcher Hygienezone zulässig ist, regelt der Hygieneplan der Einrichtung. Eine Übersicht nach Zonen bietet der Beitrag zu Hygiene-Deko in Kliniken. Die Abstimmung mit der Hygienefachkraft des Hauses bleibt Pflicht.
Kanzleien, Banken, Autohäuser, Boutiquen
Repräsentative Empfangsbereiche brauchen ruhige, hochwertige Einzelstücke. Geeignet: Bonsai auf dem Tresen, ein großer Blütenbaum als Blickfang im Showroom oder Schaufenster. Die Kronenform sollte zur Raumhöhe passen. Hinweise dazu gibt der Beitrag zu Kronenformen für Innenräume.
Events und Hochzeiten
Blütenbäume dominieren. Sie rahmen Trauungsbögen, Eingänge und Bühnen. Wichtig: Lieferung, Aufbau und Abbau aus einer Hand, dazu ein Brandschutznachweis für die Location.
Privatwohnungen
Kunstbäume lösen typische Probleme im Privatbereich:
- Ohne grünen Daumen: keine Pflanze, die eingeht.
- Vielreisende und Zweitwohnungen: kein Gießen, keine Vertretung nötig.
- Hunde und Katzen: keine giftigen Pflanzensäfte. Details im Beitrag zu haustierfreundlichen Kunstpflanzen.
- Allergiker: keine Pollen, keine Erde.
Brandschutz bei Kunstbäumen im Gewerbe
Im gewerblichen Einsatz ist Brandschutz das häufigste übersehene Kriterium. Kunststoffe und Textilien können brennen und brennend abtropfen.
Messen machen konkrete Vorgaben. Das Merkblatt der Leipziger Messe zu Dekoration und Kunstpflanzen regelt den Einsatz von Kunstpflanzen auf dem Gelände. Gefordert wird schwer entflammbares Material, in Deutschland klassisch DIN 4102-1 Klasse B1, europäisch EN 13501-1. Der Nachweis ist vor Ort bereitzuhalten. Ohne Nachweis kann die Dekoration entfernt werden müssen.
Für Hotels, Restaurants, Versammlungsstätten und Kliniken gelten die Vorgaben des jeweiligen Brandschutzkonzepts. Zuständig sind Betreiber, Brandschutzbeauftragte und die örtliche Bauaufsicht oder Feuerwehr. Vor dem Kauf klären:
- Welche Brandschutzklasse fordert der Aufstellort?
- Liegt für Laub und Blüten ein Prüfzeugnis vor?
- Wurde das Material ab Werk schwer entflammbar ausgerüstet oder nachträglich imprägniert?
- Wie lange hält eine nachträgliche Imprägnierung, und wann muss sie erneuert werden?
Die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft zum Brandschutz im Dekorationsbau beschreibt die Anforderungen an schwer entflammbare, nicht brennend abtropfende Dekoration. Für öffentliche Einrichtungen hat das Umweltbundesamt Brandschutzanforderungen für Textilien zusammengestellt. Einen Prüfcheck für die Beschaffung enthält der Beitrag zu EN 13501 bei Kunstpflanzen.
Gesundheit: Pollen, Erde, Ausdünstungen
Heuschnupfen gehört laut Bundesinstitut für Risikobewertung zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten allergischen Erkrankungen. Kunstbäume geben keine Pollen ab. Ohne Erde entfallen auch Schimmelpilzsporen aus dem Topf.
Ein Kunstbaum ist aber nicht automatisch unbedenklich. Der Allergieinformationsdienst nennt Ausdünstungen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen als mögliche Reizquelle für die Atemwege. Das Umweltbundesamt empfiehlt im Ratgeber zum gesunden Einrichten emissionsarme Produkte. Für Kunstbäume heißt das: Herstellerangaben zu Schadstoffen und Prüfungen erfragen. Ein starker Kunststoffgeruch beim Auspacken ist ein Warnsignal. Welche Zertifikate aussagekräftig sind, erklärt der Beitrag zu Zertifikaten für ungiftige Kunstpflanzen.
Bei bekannter Latexallergie: Latexblüten meiden und beim Hersteller das Material bestätigen lassen. Bei unklaren Beschwerden ist eine Allergologin oder ein Allergologe die richtige Anlaufstelle.
Den passenden Kunstbaum auswählen: sechs Schritte
- Raum messen. Deckenhöhe, Grundfläche, Laufwege. Faustregel: zwischen Krone und Decke Luft lassen, damit der Baum nicht gedrungen wirkt.
- Blickabstand klären. Steht der Baum im Nahbereich, etwa am Tresen oder im Sitzbereich, lohnt ein echter Stamm und Real-Touch-Laub. Bei großer Distanz genügt einfachere Ausführung.
- Baumart nach Stil wählen. Mediterran: Olive, Zitrus. Klassisch: Ficus. Festlich: Blütenbaum. Kompakt: Bonsai. Vertikal: Bambus.
- Einsatzort festlegen. Innen, außen oder Event. Outdoor nur mit UV- und Witterungsbeständigkeit.
- Nachweise prüfen. Brandschutzklasse, Schadstoffangaben, bei Kliniken die Freigabe durch die Hygiene.
- Kauf oder Miete entscheiden. Dauerhafte Gestaltung: Kauf. Einmalige Veranstaltung oder Saison: Miete mit Lieferung, Aufbau und Abbau.
Bei größeren Projekten mit mehreren Bäumen hilft eine strukturierte Planung. Ablauf und Fragen beschreibt der Beitrag zur Projektberatung für Kunstbegrünung.
Unsere Sicht: Der Stamm entscheidet
Wir fertigen Bäume aus echtem Azaleenholz und Blüten aus Polymer. Aus unserer Arbeit mit Hotels, Restaurants, VIP-Lounges und medizinischen Einrichtungen ziehen wir einen klaren Schluss: Die Baumart ist eine Stilfrage, der Stamm ist eine Qualitätsfrage.
Blätter lassen sich heute in vielen Preisklassen gut nachbilden. Ein gleichförmiger Kunststoffstamm bleibt dagegen erkennbar. Ein echter, stabilisierter Holzstamm hat natürliche Astgabelungen und eine eigene Wuchsform. Deshalb ist bei uns jeder Baum ein handgefertigtes Unikat.
Der zweite Punkt ist die Lebensdauer. Unsere Bäume halten mehr als 30 Jahre. Sie brauchen kein Gießen, kein Licht, keinen Rückschnitt und keine Erde. Für Betriebe entfällt damit die laufende Pflege echter Pflanzen. Für Allergiker und Haushalte mit Tieren entfallen Pollen und giftige Pflanzensäfte.
Der dritte Punkt ist die Passform. Ein Standardbaum passt selten genau in eine Lobby oder einen Showroom. Wir gestalten Größe, Krone und Blütenfarbe nach Maß. Mehr zur Kronengestaltung steht im Beitrag zu Baumkronen-Design für Innenräume.
— Marketing Team
Kaufen oder mieten bei Najama
Najama bietet zwei Wege:
- Kauf: Blütenbäume für Eingänge, Lobbys und Wohnräume sowie Bonsai für Tresen, Regale und Schreibtische. Individuelle Gestaltung auf Anfrage.
- Miete: Baum mieten für Hochzeiten, Galas, Messen und Events, inklusive Lieferung, Aufbau und Abbau.
Weitere Einsatzbeispiele für dauerhafte Gestaltung enthält der Beitrag zu Innenbegrünung ohne Pflege.
Häufige Fragen zu Kunstbaum-Arten
Welche künstlichen Bäume gelten als Premium?
Premium-Kunstbäume haben einen echten, stabilisierten Holzstamm und Laub oder Blüten aus hochwertigem Polymer mit natürlicher Haptik. Sie sind Unikate statt Serienware. Im Gewerbe gehört zusätzlich ein Brandschutznachweis und eine Angabe zu Schadstoffen dazu.
Wie lange halten Kunstbäume?
Das hängt von Material, Standort und Reinigung ab. Direkte Sonne, Staub und unsachgemäße Reinigung verkürzen die Lebensdauer, besonders bei Textil und einfachem Kunststoff. Najama-Bäume aus echtem Azaleenholz und Polymerblüten halten mehr als 30 Jahre.
Kann ein Kunstbaum für innen auch draußen stehen?
In der Regel nicht. Innenmodelle sind nicht auf UV-Strahlung, Regen und Wind ausgelegt und bleichen im Freien aus. Für den Außenbereich nur ausdrücklich als outdoor-geeignet gekennzeichnete Modelle mit sicherer Verankerung verwenden.
Welche Kunstbaum-Art eignet sich für kleine Räume?
Für wenig Fläche eignen sich Bonsai und Bambus. Der Bonsai passt auf Tresen, Sideboard oder Schreibtisch. Bambus braucht kaum Grundfläche und nutzt die Raumhöhe.
Sind Kunstbäume für Allergiker geeignet?
Kunstbäume geben keine Pollen ab und stehen ohne Erde, in der sich Schimmelpilze bilden können. Wichtig ist ein emissionsarmes Material ohne starken Geruch. Bei Latexallergie sind Latexblüten zu meiden.
Quellen
- Bundesamt für Kartographie und Geodäsie: häufigste Baumarten in Deutschland
- Gesundheitsportal Österreich: Allergie gegen Zimmerpflanzen
- Bundesinstitut für Risikobewertung: Fragen und Antworten zu Allergien
- Allergieinformationsdienst: Wohnen und Baustoffe
- Umweltbundesamt: Ratgeber Gesund und umweltfreundlich einrichten
- Umweltbundesamt: Brandschutzanforderungen für Textilien in öffentlichen Einrichtungen
- Leipziger Messe: Merkblatt Dekorationsmaterial und Kunstpflanzen
- IGVW: Brandschutz im Dekorationsbau